SAMSTAG 2.DEZEMBER ETWA 20 UHR
Michael Altinger
"Die heilige Familie" oder "Nur im Dezember"
Das Weihnachtsprogramm von Altinger & Band 

Es geht in erster Linie, wie der Titel schon sagt, um "die heilige Familie", d.h. zum einen um die Heiligkeit der Familie überhaupt. Ich versuch, diese beiden Aspekte immer wieder einander gegenüberzustellen, anhand kritischer Betrachtungen des Neuen Testaments und des gegenwärtigen Zeitgeistes. Es ist ein sehr persönliches Programm, in dem ich u.a. mein Kindheitstrauma namens "Nikolaus" reinpacke, aber auch Erfahrungen zum Thema: "Vater werden, Vater sein". Wie war's beim Josef, wie bei mir? Es ist eine Wanderung zwischen Harmoniesucht und Realität, mit viel Musik und Antworten auf Fragen, die schon lang einmal hätten gestellt werden sollen, z.B.: "Was macht der Ochs, der von einem Esel sexuell belästigt wird?" oder "Was hat ein Urbayer namens Josef in einer Krippe bei Betlehem verloren?" Dieses und mehr ist zusammengepackt in einem 90minütigen Programm, plus Pause. Es soll vorwiegend ein unterhaltendes Programm sein, zwischendurch auch mal mit leisen Tönen, so daß man eineinhalb Stunden ordentlich ablachen kann und anschließend den Raum mit einem seligen, verklärten Weihnachsgrinsen verläßt. Mit von der Partie seine sympatische Band, MARTIN JULIUS FABER.

Michael Altinger + Band: Martin J. Faber "Meine HeiligeFamilie"
ist eine Wanderung zwischen Harmoniesucht und Realität mit viel Musik und Antworten auf Fragen, die schon lang einmal gestellt hätten werden sollen, wie z. B.: "Was macht der Ochs, der von einem Esel sexuell belästigt wird?" "Was hat ein Urbayer namens Josef in einer Krippe bei Bethlehem verloren?" Kabarettistische Betrachtungen zu Themen wie "Vater werden, Vater sein", "Kindheitstrauma Nikolaus", "Das Neue Testament und der Zeitgeist".
Ein Programm zum Schmunzeln, zum Nachdenken, zum Ablachen - um am Ende mit einem seligen, verklärten Weihnachtsgrinsen nach Hause zu gehen.

Kritikauszug, Vilsbiburger Zeitung: "Der Nikolaus und sein Poltergeist "
Für knapp zwei Stunden ließ Altinger das Thema Weihnachten Revue passieren, in einer Mischung aus besinnlichen Momenten und Passagen voll mitreißender Komik (etwa die Liebeserklärung der Krippenfigur des Ochsen an den Esel) bis hin zu beißendem Spott, etwa wenn die bebrillte, hochnäsige Verkäuferin in der Babyboutique einem zum Sparen gezwungenen jungen Paar statt eines Luxuskinderwagens für 2000 Mark das "Billigmodell Leiterwagen" für 200 Mark anbietet. Während so Altinger seine eigenen (Kindheits-)Erfahrungen, etwa die Angst vor dem "Poltergeist-Nikolaus" verarbeitet, demaskiert er ebenso schonungslos wie treffend und gleichzeitig unterhaltsam die uns allen liebgewordene Weihnachtstümelei. Dabei gelingt es ihm, in der szenischen Darstellung die verschiedenen Figuren des Programms zu sprühendem Leben zu erwecken und vor allem durch eine große musikalische Variationsbreite zu überzeugen, besonders, wenn er sich auf parodistischen Pfaden bewegt. Altinger und Band - "nicht nur zur Weihnachtszeit"!

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