Freitag 6. Juli 2001

Sie kommen aus dem tiefsten Oberbayern - Bad Tölz - und machen schon seit 13 Jahren gemeinsam Musik. Letztes Jahr hatten sie ihren "großen Durchbruch" mit dem Hit "Come to sin". Mittlerweile ist ihr viertes Album "My private rainbow" herausgekommen. Die Bananafishbones - die Jungs sind nicht nur exzellente Musiker sondern auch ziemlich sympathisch und nett. Live laufen sie zur vollen Form auf. Sie suchen ständig Kontakt zum Publikum und hören nicht auf zu spielen, bevor ihr Manager sie von der Bühne schleift.
Die Musiker:
Seine ersten Gedichte schreibt er mit 13 für die Mama, heute textet Sebastian Horn die Songs der bananafishbones. Mit 16 verschlingt er Lyrik von Gottfried Benn, Franz Kafka, Charles Beaudelaire und Georg Trakl. Vom Englisch und Deutsch-Studium wechselt der Ex-Punk und frühere Gruftie schließlich in ein Biologie-Studium, das er kurz vor Schluss abbricht wegen der vielen Band-Auftritte. Sobald der am 2. Dezember 1970 geborene Frontmann und Bassist Zeit findet, zieht es ihn in die Natur – zum Fischen, auf die Berge oder an den Isarstrand. Hier, beim Tourleben on the road oder in der Literatur findet der Comic- und Horror-Fan die Inspiration für seine Texte: "Auf der Bühne kann man Dinge tun, die sonst nicht möglich sind: Ich kann Geschichten erzählen, die zu abstrus wären für das normale Leben." Am 7. April 2000 wurde Sebastians Sohn Simon geboren.
Schon mit acht Jahren entdeckt man sein musisches Talent. Folgerichtig studiert Peter Horn an der Akademie der Künste in München Malerei. Dass sein filmverrückter jüngerer Bruder Hans für seine Werke immer wieder Musik braucht, trifft sich gut. Denn Peter, geboren am 26. August 1961, ist seit mindestens 30 Jahren untrennbar mit seiner Gitarre verwachsen. Und obwohl der kreative Gitarrenfreak und Perfektionist, der Illustrator, Film- und Werbemusiker, Songs am laufenden Band schreibt, kann er am Lagerfeuer keinen einzigen Pop-Klassiker nachspielen. Der interviewscheue Songschreiber beherrscht sein Instrument so virtuos, dass er sein Publikum regelmäßig zu Beifalls-Stürmen hinreißt. bananafishbones-Ersthörer glauben meist erst dann, dass es eine ganz normale Akustik-Gitarre ist, wenn sie sich live davon überzeugen können. Wenn Peter nicht gerade selbst Musik macht oder hört, verbringt er seine Zeit mit seiner Familie.
Eintritt: 33.-DM +VVKG