

Als Konstantin Wecker erstmals im ausverkauften Wiener Burgtheater mit seinem Soloprogramm Leben in Liedern gastierte, mussten ihm selbst seine Gegner zugestehen, dass er es trotz aller Niederschläge und Anfeindungen verstand, sein Publikum wie früher zu fesseln.. Standing ovations2 und Beifallsstürme sprachen für seine ungebrochene Kraft und dafür, dass sich sein Publikum mehr für seine Lieder und Gedichte, sein Klavierspiel und seinen Witz interessierte, als für Schlagzeilen und veraltete bairische Drogenpolitik.
Bei dem Rückblick auf sein 30jähriges musikalisches Schaffen gibt es in jeder Phase auch immer wieder ein spezielles Liebeslied, das für eine bestimmte Zeit beispielhaft steht.
Konstantin Wecker: Als man mir den Vorschlag machte, eine Auswahl meiner Liebesgedichte als Buch zu veröffentlichen, entstand die Idee, auch eine neue CD mit diesem Material zu veröffentlichen. Der Gedanke, diese zum Teil über zwanzig Jahre alten Lieder so einzuspielen, wie ich sie seit einigen Jahren auf der Bühne interpretierte, begeisterte mich. In hunderten von Konzerten habe ich immer wieder versucht, meinen Liedern neues Leben einzuhauchen, und viele alte Texte verstehe ich nach den Erfahrungen eines von Höhenflügen und Niederlagen geprägten Leben anders, vielleicht sogar besser.
Kern des aktuellen Programms ist ein Querschnitt durch seine Texte und Musiken von den sadopoetischen Gesängen über die schon legendäre Ballade vom Willy bis hin zu neuesten und noch nicht veröffentlichten Liedern und Gedichten.
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