CHRONIK

  • 1182 Gründung des Benediktinerklosters
  • 3. 5. 1195 Weihe der neu erbauten Klosterkirche und der Grabkapelle St. Nikolaus
  • 1196 (1.) Klosterneubau wird von den Mönchen bezogen
  • 1416 Nach einem Brand Erneuerung von Chor und Turm der Kirche
  • 1502 - 1523 (2.) Neubau der Konventgebäude
  • 19. 5. 1699 Bei Einsturz des Kirchturmes werden Chor und Langhaus stark beschädigt
  • 25. 8. 1699 Grundsteinlegung zum Kirchenneubau
  • 1702 Vollendung der Kirche (Jahreszahl »MDCCII« in zwei Kartuschen des Apsisgewölbes)
  • 13.10. 1704 Weihe der neuen Klosterkirche
  • 1707 - 1709 (3.) Neubau des Klosters: südlich der Kirche entstehen Nord-, Ost- und Südflügel der heutigen Anlage
  • 1727 - 1729 Mit dem Bau des Westflügels wird das Klostergeviert geschlossen
  • 1748/49 Klosterbrauerei (jetzt »Klosterstüble«, Klosterring 1)
  • 1752 - 1754 Veränderungen im Kircheninneren; die bestehenden Turmhauben werden aufgesetzt.
  • 1782 Südwestlich der Klosterkirche wird der sog. Neubau (ehem. Klosterbäckerei) aufgeführt; Baumeister: Joh. Georg Specht
  • 1802/03 Aufhebung der Benediktinerabtei Irsee; die Klosterkirche wird zur Pfarrkirche bestimmt; Teile der Ökonomiegebäude werden abgerissen, andere verkauft; das Kloster dient künftig als Rentamts- und Wohngebäude
  • 1849 - 1972 Nutzung der einstigen Klostergebäude als Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke
  • 1974 - 1981 Umfassende Renovierung der Kirche und Umbau des Klosters zum Schwäbischen Bildungszentrum des Bezirks Schwaben
Markgraf Heinrich

Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg und seine Söhne, die Stifter des Klosters, bringen dem hl. Benedikt das Modell der mittelalterlichen Kirche dar. Ausschnitt aus dem Deckenbild über der Orgel, 1703 von dem Benediktiner Frater Magnus Remy gemalt.
Markgraf Heinrich Denkmal

Denkmal (aus Sandstein) für den Stifter des Klosters, Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg (gest. 1191); 1543 entstanden, jetzt im Vorraum eingemauert.