Unser Motto "leben"

Soll das Kind im Mittelpunkt stehen, mit seiner starken
Bewegungsfreude und Fantasie, mit seinem Tatendrang und Wissensdurst, mit seiner Leistungsfähigkeit und ganz persönlichen Lebensgeschichte, ist es notwendig Grenzen zu überscheiten. Grenzen, an die wir uns gewöhnt haben, die für einen produktiven und harmonischen Vormittag aber geradezu hinderlich sind.

Zeit haben · Zeit nehmen · Zeit lassen
 

Individuelle Rhytmisierung

Den Gong gibt es nur noch zum Anfang und Ende des Schultages und zum Pausenschluss. Dafür wechseln Konzentration und Entspannung nach Bedarf. Wer denkt schon im 45- Minuten-Takt?



Erschöpfungspause
Ein Vormittag ohne starre Zeitvorgabe passt Lernen besser den individuellen Bedürfnissen der Kinder an. Er begünstigt nicht nur fächerverbindende Arbeit sowie projektorientierten Unterricht sondern dient im Besonderen dem Wohlbefinden der Kinder. Darauf haben sie ein Recht und außerdem lernt es sich dann auch leichter!
 

Kombinierte Klassen

Die Kinder der 1. und 2. Klasse werden derzeit von 2 Lehrerinnen gemeinsam   unterrichtet. Sie lernen voneinander, regen sich gegenseitig an, helfen einander und werden selbstständig.





Tutor am Bildschirm
Begründet sind unsere  "kombinierten Klassen" in der geringen Schülerzahl mancher Jahrgänge. Ähnlich wie bei derzeit laufenden Schulversuchen zeigen sich auch bei uns positive  Auswirkungen auf das "soziale Wahrnehmen, Handeln und Lernen".

Siehe hierzu auch den TV-Mitschnitt des TV-Allgäu.

 

Jahrgangsübergreifende Arbeit mit "Blick über den Tellerrand"

Oft arbeiten auch alle vier Klassen zusammen an  Projekten und in Arbeitsgemeinschaften. Unsere Auftritte in der Öffentlichkeit stehen fast immer allen Kindern offen und richten sich mehr nach den Neigungen als nach dem Alter.

Referat
Referate für die Kleineren, Werkstattstunden im Rahmen von Projekten und vor allem das gemeinsame Singen aller Kinder zum Wochenansklang sind sehr beliebt bei Schülern und Lehrern.
Oft geht es um das Leben der Menschen in ärmeren Ländern und welchen Beitrag wir zur Verbesserung der Lebensbedingungen dort leisten können.
 

Oft standen Turnhalle, Pausenhalle, Pausenhof und Werkraum leer, weil sie an unserer kleinen Schule nur von 3 oder 4 Klassen genutzt werden. Sie bieten jetzt  wertvollen und kostenlosen Arbeits- und Bewegungsraum. Absprachen unter den Lehrkräften über die außerplanmäßige Nutzung lassen sich kurzfristig und unbürokratisch treffen.

raus gehen · Platz haben · reinholen
 

Viel Platz

Das kommt nicht nur dem kindlichen Bewegungsdrang entgegen, es ist auch   Voraussetzung für das selbstbestimmte  und selbstorganisierte Lernen. Platz, wo Kinder mit Materialien hantieren und sich bewegen können ohne ihre Mitschüler einzuengen, vermeidet Konflikte.

Stationentraining
Ob Geometriestationen und Rechtschreibtraining in der Turnhalle oder Schreibkonferenzen auf den Fluren und in der Pausenhalle - überall ist mehr Platz zum Arbeiten und Entspannen als im Klassenzimmer. Und wie wärs mit einem "Volkstanz" zwischendurch?
 

Offene Schultüre

Das bedeutet einerseits - "hinausgehen" aus der Schule, um an authenti- schen Orten möglichst  nachhaltig zu lernen, und andererseits        "hinaustragen", was man in der Schule gelernt und gestaltet hat, um es der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Kartoffelernte
"Hereinholen" können wir nicht nur Kartoffeln und Getreide, das wir selbst verarbeiten sondern z.B. auch Rüben vom Biobauern anlässlich des wöchentlichen "Rübentages" oder Bananen aus fairem Handel zum "Bananentag".

 

Globales Lernen

Unsere Arbeit im Kreise der Unesco-Projektschulen beinhaltet immer auch den Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 21 – hier und anderswo. Dies gilt für den alltäglichen Unterricht  ebenso wie für unsere Projekte.

Eine-Welt-Stand
Globales Lernen gelingt nur, wenn es auch mit Handeln  verbunden ist. Nach der Einsicht in die Bedeutung von "Transfair" und "Rugmark" haben die  Kinder Gelegenheit, in unserer Schulfirma "Fenster zur Welt"  auf dem Irseer Biomarkt ihr Verkaufstalent zu erproben.