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Schule der Fantasie 1991 gelang es Susanne Jehl, der damaligen Vorsitzenden des Elternbeirats, in Irsee eine "Schule der Fantasie" ins Leben zu rufen. Die Idee geht auf Professor Rudolf Seitz zurück - von 1974 bis 1996 Lehrstuhl für Kunsterziehung und Kunstpflege in München an der Akademie der Bildenden Künste. Er arbeitete seit über dreißig Jahren mit Jugendlichen und Kindern, mit Erziehern und Lehrkräften und regte über 100 Kurse der "Schule der Fantasie in bayerischen Städten und Gemeinden an. Ein- bis zweimal pro Woche in den regulären Kursen sowie in Wochenend-Workshops arbeiten die Schulkinder im Werkraum der Schule mit Künstlern zusammen. Veranstalter der "Schule der Fantasie" ist der Elternbeirat, die Kosten tragen die Eltern der teilnehmenden Kinder. Einen Teil der Personalkosten übernimmt dabei die Gemeinde Irsee. |
Hier ist Platz zum "Flügel ausbreiten", Raum selbst zu erfinden und zu entdecken, ohne dass Erwachsene alles besser wissen und Lernziele stecken. Die Kinder arbeiten gemeinsam mit Künstlern, die Ideen in die Runde werfen, Anstöße geben und Material bereitstellen. Die Kinder können ihrer Fantasie freien Lauf lassen. Sie malen, kleben, nageln oder spielen mit selbstgebauten Instrumenten und Puppen. Eine tragende Rolle spielte dabei in den letzten Jahren das irseer Künstlerpaar Flora Fassnacht und Peter Müller, mit ihren nahezu unerschöpflichen Ideen. Die Arbeiten der Kinder sind nicht nur in den jährlich stattfindenden Ausstellungen zu sehen. Sie geben inzwischen auch dem Dorfbild einen heiteren und kreativen Ausdruck.
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