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Theaterstück mit viel Musik Alle unsere Schulkinder standen dabei mindestens einmal auf der Bühne, die tragenden Rollen übernahmen natürlich wie immer die Viertklässler, die sich dabei gleichzeitig von ihrer Grundschule verabschiedeten. Sie hatten abschließend zur Projektarbeit in Gemeinschaftsarbeit dieses Theater verfasst und ideenreich ausgestaltet. "Es war erstaunlich, was die Kinder über den schwarzen Kontinent, seine reiche Tier-und Pflanzenwelt, seine Wüsten und Regenwälder und die vielen unterschiedlichen Menschen alles gelernt haben. Doch viel beeindruckender war, wie sie dieses Wissen an die vielen Gäste weitergaben. Musik, Tanz, Schauspielerei -alles selbstbewusst, frei und mit viel Spaß vorgetragen." (Allgäuer Zeitung) |
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"Schau her, wenn i spiel, dann kommat se glei daherghupft!" Die Afrikareise begann natürlich in Irsee, wo zunächst die Kinder der 1. und 2. Klasse einen zünftigen Volkstanz darboten. |
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"Jetzt geht' aber - auf nach Afrika" Zunächst begegneten die Kinder einigen Wüstenbewohnern vom Volk der Tuareg. Sie berichteten über ihre Kleidung, ihr Lieblinsessen und ihr wichtigstes Tier, das Kamel. Die Zuschauer erfuhren, dass es in einer Viertelstunde 200 Liter Wasser trinken kann und wie es sich vom Dromedar unterscheidet. Natürlich gab es auch hierzu ein Gedicht von Josef Guggenmos zu hören, bevor das Trampeltier unter den Klängen des Liedes "Sum gali gali" wüstenschiffgerecht die Bühne verließ. |
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"Jetzt machen wir einen großen Sprung in die Mitte des Kontinents. Hier ist das Herz Afrikas, Da wurde es auch schon laut und wild. Eine ganze Elefantenherde der 2. Klasse stürmt beim Lied "Die Elefanten zogen..." auf die Bühne. Sie erzählten sehr selbstbewusst, dass sie, die Waldelefanten sehr gescheit und schön sind und eine Menge Bäume im Urwald ihnen ihr Dasein verdanken. Es durften aber dann doch noch auch andere Urwaldtiere zu Wort kommen. In humorigen Gedichten von Josef Guggenmos berichteten die Buben der 3. Klasse von der Schlange, dem Krokodil, dem Affen und dem Papagei. |
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"Über die vielen Vögel im Regenwald gibt es ein Lied aus Ghana. Es erzählt von roten, gelben, weißen und blauen Vögeln." Zu lautem Trommelwirbel ertönte das Lied "Tsche, tsche kule..." und eine Schar bunter Vögel flatterte auf die Bühne. Die Mädchen der 3. Klasse wirbelten mit ihren bunten "Flügeln" durch die Luft und ernteten stürmischen Beifall. (Auf dem mittleren Bild unsere musikalische Leitung Simone Dosch und Trommellehrerin Petra Maier.) |
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"Zwischen Regenwald und Wüste sind große Gebiete, die nennt man Savanne." Von einer langen Trockenheit in der Savanne erzählt das Märchen "Wie die Schildkröte das Wasserloch des Elefanten bewachte". Alle Tiere wollten trinken, aber der große, dicke, schwere graue Elefant behauptete, dass nur ihm das Wasserloch gehöre. Lange bewachte die Schildkröte das Wasserloch, bis sie entschied, dass das Wasser einfach "allen gehört, die Durst haben!" Zu "Momblie", einem Lied aus Ghana tanzten die Masken vor Freude, dass die lange Dürre nun ein Ende hat. |
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"Es wird hoffentlich bald mehr Regen geben, damit die Samen aufgehen und die Pflanzen wachsen können!" Die Bäuerinnen aus einem Dorf in Afrika erzählten, was sie in ihrem Erntekorb alles heim tragen: Manjok, Jams, Süßkartoffel, Kakaoschoten, Erdnüsse und Hirse. Manches kam den irseer Kindern bekannt vor, wie Manjok (den verkaufen sie als Chips auf dem Biomarkt) und Hirse (die wächst auch auf unserem Schulacker). Ein Tanzlied aus Ghane "Dzeebo" feuerte dann die Mädels aus der 4. Klasse zu flotten, wenn auch nicht immer afrikanischen Bewegungen an. Ganz nebenbei gab es dann eine gut verständliche Erklärung, was "fairer Handel" für die Menschen in Afrika bedeutet und warum unsere Schule sich daran beteiligt (Filmsequenz hier). |
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"Maiskolben knusprig gebratene Maiskolben!" Das Mädchen Marie erzählte davon, wie es am Stadtrand mit ihrer Mutter lebt und dass es durch den Verkauf auf dem Markt zum Lebensunterhalt der Familie beiträgt. Marie berichtete auch von Kindern, die gar kein Haus haben und die alle gerne in die Schule gehen würden. "Wir brauchen Kinder, die gern lachen..." sangen wir zum Schluss dann gerade für diese Kinder. |
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"Jetzt wird es Zeit, dass wir wieder nach Irsee zurückkehren. Da wartet nämlich eine tolle Urkunde auf uns!" Es war zu unserer großen Freude die Ernennungsurkunde zur "mitarbeitenden unesco-projekt-schule". Agathe Lehr, die stellvertretende Regionalkoordinatorin überrichte diese Urkunde sichtlich gerührt von der vorausgegangenen Aufführung. Für die Schulleitung gab es Blumen vom Bürgermeister und von den Eltern anschließend ein prächtiges afrikanisches Buffett, das vom Elterbeirat sehr stilgerecht angerichtet wurde. Ein Fest, an das sich sicher aller noch lange erinnern werden. |
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