Die Bauleitplanung ist das wichtigste Planungswerkzeug zur Lenkung und Ordnung der städtebaulichen Entwicklung einer Gemeinde in Deutschland. Sie wird zweistufig in einem formalen bauplanungsrechtlichen Verfahren vollzogen, das im Baugesetzbuch (BauGB) umfassend geregelt ist. Zunächst wird in der vorbereitenden Bauleitplanung ein Flächennutzungs­plan für das gesamte Gemeindegebiet aufgestellt. In der verbindlichen Bauleitplanung werden sodann Bebauungspläne für räumliche Teilbereiche des Gemeindegebiets aufgestellt. Während der Flächennutzungsplan nur behördenverbindliche Darstellungen über die Grundzüge der Bodennutzung enthält, regeln die Festsetzungen der Bebauungspläne die bauliche und sonstige Nutzung von Grund und Boden detailliert und allgemeinverbindlich. D.h. hier wird genau geregelt, wie Gebäude in diesem Bereich aussehen dürfen und welche Maße dabei zu beachten sind.

Bebauungspläne

Die Gemeinde strebt mit dem Erlass eines Bebauungsplanes ein bestimmtes Orts- und Straßenbild an. Ausnahmen und Befreiungen von den Vorschriften können in der Regel nur mit Zustimmung der Nachbarn erteilt werden. Die veröffentlichten Planunterlagen werden wir Ihnen demnächst auch online auf dieser Seite zur Einsicht zur Verfügung stellen. Es handelt sich dabei um ein ergänzendes Serviceangebot, die eigentlich öffentliche Auslegung wird dadurch nicht ersetzt.

Flächennutzungsplan

Der Flächennutzungsplan enthält die Leitlinien zur Entwicklung der Gemeinde in einem Zeitraum von 15 bis 20 Jahren. Der aktuell gültige Flächennutzungsplan des Marktes Irsee wird demnächst auch online auf dieser Seite zur Einsicht zur Verfügung stehen.