Eine kleine Schule mit viel Platz

Kontakt


Anschrift, Telefon, Mail-Adresse:

Josef-Guggenmos-Grundschule

von-Bannwarth-Straße 6

87660 Irsee

Telefon 08341/82885

E-Mail schule(at)irsee.de


Schulleitung

Barbara Bayer

Schulsekretariat

Claudia Probstetter

Montag 7.30–12 Uhr

Mittwoch 12–14 Uhr

Freitag 8–12 Uhr


Mittagsbetreuung

Telefon 08341/9950283

Die aktuellen Buchungskategorien und Preise für das Schuljahr 2016/17 finden Sie → hier.

Einblicke

Unsere Schule liegt an einem Hang im Dorf und ist von viel Natur umgeben. Es ist eine kleine, überschaubare Schule, in der die Zusammenarbeit der Lehrkräfte als auch der Kontakt zu den Eltern unbürokratisch möglich ist. Die Kinder und ihre Eltern sind fürs städtische Umfeld im Ostallgäu durchaus typisch – größtenteils sehr bildungsbewusst und engagiert.

Leben – Grenzen überschreiten

Soll das Kind im Mittelpunkt stehen, mit seiner starken Bewegungsfreude und Fantasie, mit seinem Tatendrang und Wissensdurst, mit seiner Leistungsfähigkeit und ganz persönlichen Lebensgeschichte, so ist es notwendig, Grenzen zu überschreiten. Grenzen, an die wir uns gewöhnt haben, die für einen produktiven und harmonischen Vormittag aber geradezu hinderlich sind.

Zeit haben, Zeit nehmen, Zeit lassen

Individuelle Rhytmisierung: Den Gong gibt es nur noch am Anfang und zum Ende des Schultags und zum Pausenschluss. Dafür wechseln Konzentration und Entspannung nach Bedarf. Wer denkt schon im 45-Minuten-Takt.

Kombinierte Klassen: Die Kinder zweier Klassen werden gemeinsam unterrichtet. Sie lernen voneinander, regen sich gegenseitig an, helfen einander und werden selbstständig.

Blick über den Tellerrand: Oft arbeiten auch alle vier Klassen in Arbeitsgemeinschaften oder Projekten zusammen. Unsere Auftritte in der Öffentlichkeit stehen fast immer allen Kindern offen.

Raus gehen, Platz haben, Reinholen

Viel Platz kommt nicht nur dem Bewegungsdrang entgegen, sondern ist die Voraussetzung für das selbstbestimmte und selbstorganisierte Lernen.

Offene Schultüre bedeutet "hinaushehen", um an authentischen Orten zu lernen, aber auch "hinaustragen", um das Gelernte der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Globales Lernen bedeutet im Kreise der Unesco-Projektschulen immer auch den Einsatz für eine nachhaltige Entwicklung im Sinne der Agenda 21 – hier und anderswo.

Lernen – projekt- und handlungsorientiert

Moderene Unterrichtsmethoden wie Freiarbeit, lernen am Computer, Stationstraining, kreatives Schreiben usw. sind bei uns selbstverständlich. Besonders am Herzen liegt uns aber auch die größtmögliche Selbstständigkeit der Kinder in einem handlungs- und projektorientierten Unterricht nach dem Motto:

 

Komm, wir machen was!

Die selbstorganisierte Auseinandersetzung mit dem Lerngegenstand dauert gelegentlich etwas länger, ist aber umso nachhaltiger. Es dürfen eigene Lösungswege gesucht und Irrwege analysiert werden. Oft entsteht dabei ein konkretes Werk, auf das die Kinder stolz sind.

Mit anderen lernen macht Spaß und bringt Erfolge. In Partner- und Gruppenarbeit sowie durch viel Selbstbestimmung und Mitbestimmung im Unterricht und in den Pausen wird die Sozialkompetenz gestärkt.

Menschenrecht "Teilhabe aller": Selbsttätigkeit setzt voraus, dass das Lernangebot zum Kind passt. Durch gezielte Leistungsmessung und Analyse können die Kinder das Niveau finden, das ihnen aktives und auch erfolgreiches Lernen erst möglich macht.

Lachen tut gut

Sicherlich gibt es auch bei uns nicht immer "was zu lachen", aber doch (hoffentlich) recht oft. Eine weitgehend wohlwollende, harmonische Atmosphäre unter Achtung der Persönlichkeit des Einzelnen ist nicht nur förderlich für den Lernzuwachs, sondern auch ein elementares Recht der Kinder und der Lehrkräfte.

Damit nicht nur wir was zu lachen haben, bemühen wir uns auch darum, dass es den Kindern in unseren Partnerschulen gut geht. Auch durch den Verkauf von fair erzeugten Produkten in unserer Schulfirma "Fenster zur Welt" tragen wir dazu bei, dass Kinder in ärmeren Ländern hoffentlich auch etws mehr zu lachen haben.

 

Was zu lachen?

Theater – Tanz – Musik: Gelegenheit dazu gab es in den vergangenen Jahren genug in den jahrgangsgemischten Arbeitsgemeinschaften "Orff, Flöten, Sport mit Fantasie und Schulspiel" sowie den sich daraus ergebenden Aufführungen.

Feste feiern meist alle Kinder unserer Schule gemeinsam – manchmal mit und manchmal ohne Eltern. Neben dem Jahreskreis und Ereignisse im Dorfleben bietet auch der Abschluss von Projekten Anlass zum Feiern, z. B. durch ein Kartoffelfest oder eine Ausstellungseröffnung.

Fantasie: Ob in der "Schule der Phantasie" am Nachmittag mit "echten" Künstlerinnen oder im regulären Unterrichtsgeschehen – im Schulhaus ist viel Platz für ständig wechselne, lustige Gestalten – damit auch die Augen was zu lachen haben".

Klassen:

Unsere Schule besuchen zur Zeit 70 Schülerinnen und Schüler im Alter von 6 bis 10 Jahren.

Klasse 1: 14 Schule

Klasse 2: 17 Schüler

Klasse 3: 21 Schüler

Klasse 4: 18 Schüler

 

Arbeitsgemeinschaften der Schule

In diesem Schuljahr können wir 1 Arbeitsgemeinschaft kostenlos anbieten: "UNESCO AG" mit Schwerpunkt Schulacker und Schulfirma.

gegen Aufwandsentschädigung:

- Schule der Phantasie (Leitung Annette Waibel) Weitere Infos finden Sie hier...

- Flöten für Anfänger (Simone Dosch)

- Orff für Kinder der 3. Klasse (Simone Dosch)

 

Agenda 21 Arbeitsgemeinschaft Irsee

Gemeinsam mit den Kindern der "UNESCO AG" betreuen 12 erwachsene Mitglieder des Agends 21 Arbeitskreises unsere Schulfirma "Fenster zur Welt" auf dem Irseer Biomarkt.

 

Elternbeirat

Zu Beginn des Schuljahres werden in jeder Klasse zwei Klassenelternsprecher gewählt, die aus ihrer Mitte einen Vorsitzenden und einen Stellvertreter bestimmen. Die Mitglieder des Elternbeirates stehen nicht nur den Lehrkräften helfend zur Seite, sie wirken auch innovativ auf die Gestaltung unseres Schullebens ein.

 

 

Schulleitung

Barbara Bayer (4. Klasse)

 

Klassenlehrkräfte

Dorothea Reuter  (1. Klasse)

Simone Dosch (2. Klasse)

Sarah Fiedler (3. Klasse)

 

Fachlehrkräfte

Susanne Kraus, kath. Religion, Organisation Schulfirma

Frau Schmölz und Karin Lutz, Werken/textiles Gestalten

 

Schulbegleiter zur Inklusion

Natascha Schönreiter (4. Klasse)

Freundeskreis

Der im Juli 2008 gegründete Förderverein "Freundeskreis Josef-Guggenmos-Grundschule Irsee" möchte die Arbeit der Schule nicht nur finanziell, sondern auch ideell unterstützen.

 

Vereinszweck:

Unterstützung des Schulprofils als „Unesco-Projekt-Schule“ in den Bereichen Umweltschutz, Eine-Welt-Engagement, Friedens- und Menschenrechts-Erziehung.

Bereicherung des Schullebens durch musische, kreative und handwerkliche Aktivitäten.

Förderung durch finanzielle Unterstützung in den Bereichen, die nicht mit öffentlichen Mitteln abgedeckt sind. Unterstützung in schulpolitischen Angelegenheiten.

 

Kontakt:

1. Vorstand: Uschi Huber, Frühlingstraße 11, 87660 Irsee

2. Vorstand: Volker Koneberg, Mühlstraße 9, 87660 Irsee

 

Unterrichtsentwicklung

  1. Fördern und Fordern: Methoden der Erfassung des Leistungs- und Entwicklungsstandes der Kinder. Geeignetes Lern- und Unterrichtsmaterial.
  2. Selbstständigkeit: Projektorientierter Unterricht, Lernen lernen, Fehler als Lernanreiz, offene Unterrichtsformen.
  3. Soziale Kompetenz: Gemeinsam mit anderen arbeiten, für andere arbeiten, auch klassen- und jahrgangsübergreifend, Inklusion.

Personalentwicklung

  1. Zusammenarbeit: Teamarbeit in vertrauensvoller Atmosphäre, Zusammenarbeit mit anderen Institutionen.
  2. Unterricht: Fortbildung, auch schulintern und schulübergreifend. Evaluation der Arbeitsergebnisse.

Organisationsentwicklung

  1. Schulorganisation: Transparenz der Probleme und der Entscheidungen. Mitbestimmung und Aufgabenverteilung.
  2. Ressourcennutzung: Stärken im Kollegium nutzen. Entlastung durch Nutzung außerschulischer Ressourcen.
  3. Professionalisierung: Angemessenes Verhältnis von Lehrerengagement und Nutzen für die Schüler. Grenzen aufzeigen im Hinblick auf unangemessene Forderungen.

Lernen am Computer

In zwei Gruppenräumen, stehen den Kindern insgesamt 20 Rechner zur Verfügung, die Hälfte davon ist vernetzt und hat Internetzugang.

 

Die Einweisung der Schulanfänger in den Umgang mit dem Computer erfolgt problemlos und erstaunlich rasch durch Mitschüler der 3. und 4. Klasse. In den ersten beiden Klassen arbeiten die Kinder vorwiegend an Lernprogrammen, später folgen einfache Anwendungen der Textverarbeitung und vor allem in einer Arbeitsgemeinschaft auch der Umgang mit dem Internet.

 

Lesen aus der Bücherliste von "Antolin.de" macht den Kindern zur Zeit besonderen Spaß: Jeder Schüler, auch der Lehrer, bekommt einen Benutzernamen und ein Kennwort. Nach dem Einloggen beginnt das Punktesammeln beim Fragequiz. www.antolin.de

Ambiente

Hier ein kleiner Spaziergang durch unser Schulhaus. Dort sind auch manch merkwürdige Wesen zu finden. Die Bilder werden demnächst aktuell eingestellt.

Der Pausenhof

Unseren Pausenhof haben Eltern, Lehrer uns Schüler selbst geplant und umgestaltet. Eine unschöne Teerfläche wurde abgerundet, es entstanden eine "lebende Sonnenuhr", Ruhebänke und sogar ein kleiner Berg. Aktuelle Bilder werden demnächst hier eingestellt.

Der Schulacker

Seit einigen Jahren bewirtschaften wir einen ca. 3000 qm großen Acker nach den Richtlinien des "ökologischen Landbaus". Unser Acker liegt in der Dorfmitte, in unmittelbarer Schulnähe auf einem Grundstück, das zum "Schwäbischen Bildungszentrum" gehört. Mitten durch den Acker führt ein Spazierweg, der von Dorfbewohnern und Gästen gerne genutzt wird.

 

Die Kinder säen, pflegen und ernten im Klassenverband oder in der AG Schulacker. Die Maschinenarbeit wird ehrenamtlich von Eltern erledigt, das Saatgut finanzieren die Gemeinde und der Bund Naturschutz. Neben verschiedenen Getreidearten (Weizen, Roggen, Hafer, Gerste, Mais sowie die schon fast vergessenen Arten wie Einkorn und Emmer) wachsen dort auch Sonnenblumen, Lein, Zuckerrüben, Kartoffeln, Hopfen und jede Menge wertvoller und schöner Ackerwildkräuter.

 

Ein Acker, auf dem Projekte wachsen – jedes Jahr ein anderes!

Jedes Jahr steht unsere Ackerarbeit unter einem neuen Motto und ist Ausgangspunkt für Projekte, die sich meist bis in den Spätherbst hinziehen wie z.B. "Die Kartoffel, eine tolle Knolle",  "Vom Korn zum Brot" oder "Der Stoff, aus dem die Kleider sind".

Am Ende des Projektes steht fast immer ein Fest, das dann alle Klassen gemeinsam feiern, ein Essen, eine Ausstellung oder ein Buch.

Hier eine kleine Bildergalerie:

Ackerbau-Lehrpfad

Im Laufe der Jahre ist auf unserem Schulacker ein recht umfassender Lehrpfad entstanden. Auf kleinen Schautafeln haben Kinder wesentliche Nutzpflanzen des Ackers gemalt und Wissenwertes dazu geschrieben. Auch die Geschichte der Kartoffel, die Bedeutung von Mais, Kürbis und Sonnenblumen für das Leben der Indianer und die Verarbeitung von Lein aus dem "Blauen Allgäu" kann dort nachgelesen werden.

Gerne besuchen uns Schulklassen aus den Nachbarortenorten und lösen mit Hilfe unserer Schautafeln eines der vielen Rätsel. Auch Dorfbewohner und Gäste nutzen den Spazierweg durch den Acker.

 

"Literarischer" Lehrpfad

Seit einigen Jahren begegnet der Besucher auf unserem Schulacker auch Tafeln mit Gedichten von Josef Guggenmos. So entdeckt er bald den "Kartoffelkäfer", ein "Vorüberlein", den "Weberknecht" und natürlich auch "Sieben kecke Schnirkelschnecken".

Vieles, was es auf unserem Schulacker zu sehen gibt, hat auch Josef Guggenmos in seinen Gedichten beschrieben. Sie wurden von den Kindern abgeschrieben, liebevoll gestaltet und laden zu einem literarischen Rundgang ein.

Fenster zur Welt

Jeden Freitag von 16 bis 19 Uhr (im Winter von 15 bis 18 Uhr) verkaufen Kinder und Erwachsene gemeinsam Waren aus dem fairem Handel. Die Verkaufsfläche wird uns vom Biomarktverein Irsee kostenlos zur Verfügung gestellt. Wir bedanken uns dafür regelmäßig mit musikalischen Vorführungen sowie Ratespielen und Bastelangeboten für kleine Marktbesucher.

 

Vor 16 Uhr wird die Ware übersichtlich aufgeschichtet. Verkaufen dürfen Kinder ab der 3. Klasse, denn bei größeren Einkäufen wird die schriftliche Addition benötigt. Dabei werden sie jeweils von einem Erwachsenen unterstützt. Das Auszeichnen der Ware übernimmt die AG "Eine-Welt". Bestellung (bei gepa, damian, El puente) und Abrechnung erledigt seit mehreren Jahren Uschi Huber, die Leiterin des Agenda 21 Arbeitskreises. Es sei ihr herzlich gedankt dafür. Es wird eifrig gerechnet und auch Verkaufsgespräche führen die Kinder schon recht professionell.

 

Besonders gut klappt die Beratung von Kindern durch Kinder. Zum Schulbeginn gibt eis einen eigenen Stand mit einer großen Auswahl an Heften aus Umweltschutzpapier, die dann auch das ganze Jahr über an unserem "Eine-Welt-Stand" zu haben sind. Besonders beliebt sind bei den Kindern unsere beiden Bauchläden, die als "mobiler Verkaufsstand" bei zahlreichen Veranstaltungen zum Einsatz kommen (z. B. Kirchweih, Töpfermarkt und Schulveranstaltungen)

 

 

Mitglied im Netzwerk der "Unesco-Projekt-Schulen"

 

Seit dem Schuljahr 2012/13 gehört die Grundschule Irsee dem Netzwerk der Unesco-Projekt-Schulen an (Status "anerkannt"). Die Kernbereiche unserer schulischen Arbeit entsprechen seit vielen Jahren den Zielsetzungen der Unesco. So lag es nahe, uns gleichartigen Schulen anzuschließen.

 

Unterstützt werden wir bei unserer Arbeit durch Eltern, durch Mitglieder der örtlichen Agenda 21 Arbeitskreise und insbesondere durch den 2008 gegründeten "Freundeskreis Josef - Guggenmos - Grundschule e.V.". Die Schwerpunkte unserer Arbeit liegen im Bereich "Umwelterziehung" und "Eine Welt".

 

Entsprechend der UN-Dekade "Bildung für nachhaltige Entwicklung" bemühen wir uns, die wesentlichen Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökologie, Ökonomie und Soziales – anschaulich und handlungsorientiert miteinander zu verbinden.

 

Weitere Informationen auf der Web-Site der → "Unesco-Projekt-Schulen".

Die Kernbereiche der pädagogischen Arbeit in Unesco-Projekt-Schulen.

Globales Lernen

Jedes unserer Schulackerprojekte mündete nahezu zwangsläufig in der Auseinandersetzung mit den Lebensbedingungen der Menschen in den Ländern der Dritten Welt:

  • Die Kartoffel, eine tolle Knolle – und das Leben der heutigen Indianer
  • Vom Korn zum Brot – und die Essgewohnheiten in anderen Kontinenten
  • Der Stoff, aus dem die Kleiner sind – und die Textilindustrie Asiens mit intensiver Auseinandersetzung mit dem "Rugmark"-Zeichen

Beispiel "Fairer Handel"

Im Rahmen unserer Schulfirma "Fenster zur Welt" arbeiten die Schüler und Schülerinnen der 4. Klasse mit 12 Erwachsenen des Agenda 21 Arbeitskreises zusammen. Das Auszeichnen der Ware erledigt die "AG Unesco", die Werbung und Gestaltung des Verkaufsstandes sind Inhalt von Deutsch- bzw. Kunsterziehungsstunden. Bestellung und Abrechnung erledigen die Erwachsenen.

Beispiel Partner

Unsere Schule hat in den vergangenen Jahren weltweit eine Reihe von Partner gesucht und gefunden. Durch persönliche Kontakte ist es uns möglich, Rückmeldungen aus fernen Ländern zu bekommen und die Bedürfnisse der dort lebenden Menschen genauer kennenzulernen. So finanzieren wir z. B. ein Mädchenheim in Tansania.

Bespiel Spenden

Es ist uns zur Gewohnheit geworden, dass wir Einnahmen von Märkten oder Veranstaltungen mit Menschen teilen, denen es nicht so gut geht wie uns. Neben Spenden an Unicef, Misereor oder Brot für die Welt konnten wir in Mazar (Afghanistan) eine Schule mit Schultafeln versorgen. Außerdem unterstützen wir das Gratislädle in Kaufbeuren und die Suppenküche des Crescentia Klosters.

Bespiel Umwelterziehung

  • Ressourcenschonender Umgang mit Wasser, Strom und Boden auf dem Schulgelände und auf unserem Schulacker.
  • Mülltrennung und konsequenter Einsatz von Umweltschutzpapier.
  • Fotovoltaik im Werkunterricht und auf dem Schulhausdach.

Bespiel Friedenserziehung

  • Partnerschaftliche Konfliktregelung im Schulbereich
  • Friedensbaum anlässlich des Irakkrieges: Friedenstauben tragen Wünsche für die Kinder im Irak – tägliche Gedenkzeit und gemeinsames Singen.
  • Filmvortrag des Elternbeirats "Die Kinder von Bagdad".

Oh, Verzeihung, sagte die Ameise ...

 

Josef Guggenmos – ein Dichter, der für Kinder schrieb. Insgesamt, so schätzte er einmal, hatte er wohl an die 1000 Gedichte verfasst – meist für kleine, bisweilen auch für große Leser. Mit seinem unspektakulären, dennoch sehr eigenwilligen Stil schrieb er sich in die Herzen der Kinder und in die Reihe bedeutender Kinderlyriker der deutschen Literatur. Kaum ein Lesebuch, kaum eine einschlägige Sammlung kommt ohne Gedichte von Josef Guggenmos aus. "Durch Guggenmos erfahren Kinder auf unvergleichliche Art von einer Dichtung, die genau ist im Beobachten und Denken", schrieb sein Verleger Hans-Joachim Gelberg.

 

Dass unsere Schule seinen Namen tragen darf, darauf sind wir stolz.

 

Wir waren sehr traurig, als Josef Guggenmos mit über 80 Jahren im Herbst 2003 verstorben ist – seine Gedichte und seine Geschichten aber bleiben erhalten. Viele seiner Gedichte können die Kinder auswendig, sie gehören zu ihren Lieblingsgedichten und Lieblingsliedern.

 

Kurz nach dem Tod von Josef Guggenmos haben die Kinder 2004 mit einer CD an ihn erinnert: "Als ich ging, da fand ich was". Alle Kinder der Schule waren damals in die Produktion eingebunden. Entstanden ist ein Hörspiel von 45 Minuten, nicht spektakulär, nicht laut, sondern wie Josef Guggenmos selbst es sicher gemocht hätte, eher besinnlich und doch unterhaltsam. Zu kaufen gibt es die CD jeden Freitag von 16 bis 19 Uhr auf dem Irseer Biomarkt im "Weltladen". Kaufpreis: 12,– €.

Gesamtelternbeirat (2016/2017)


Anna Maria Vater (Vorsitzende des Gesamtelternbeirats)

Barbara Glantschnig (stellvertr. Vors.)

ElternsprecherInnen (2016/2017)


1. Klasse
Anna Maria Vater | Julia Helbig

2. Klasse
Thomas Kees | Martin Zurek

3. Klasse
Barbara Glantschnig | Sabine Blumtritt

4. Klasse
Stefan Glocker | Martin Neureuter

Das Infoblatt des Elternbeirats (mit "guggenmosischem" Titel) informiert die Eltern über Aktivitäten und Anliegen des Elternbeirats.