1182

Gründung des Benediktinerklosters

3. 5.1195

Weihe der neu erbauten Klosterkirche und der Grabkapelle St. Nikolaus

1196

(1.) Klosterneubau wird von den Mönchen bezogen

1416

Nach einem Brand Erneuerung von Chor und Kirchturm

1502–1523

(2.) Neubau der Konventgebäude

19.5.1699

Bei Einsturz des Kirchturms werden Chor und Langhaus stark beschädigt

25.8.1699

Grundsteinlegung zum Kirchenneubau

1702

Vollendung der Kirche (Jahreszahl »MDCCII« in zwei Kartuschen des Apsisgewölbes)

13.10.1704

Weihe der neuen Klosterkirche

1707–1709

(3.) Neubau des Klosters: südlich der Kirche entstehen Nord-, Ost- und Südflügel der heutigen Anlage

1727–1729

Mit dem Bau des Westflügels wird das Klostergeviert geschlossen

1748/49

Klosterbrauerei (jetzt »Irseer Klosterbräu«, Klosterring 1)

1752–1754

Veränderungen im Kircheninneren; die bestehenden Turmhauben werden aufgesetzt.

1782

Südwestlich der Klosterkirche wird der sogenannte "Neubau" (ehem. Klosterbäckerei) aufgeführt; Baumeister: Joh. Georg Specht

1802/03

Aufhebung der Benediktinerabtei Irsee; die Klosterkirche wird zur Pfarrkirche bestimmt; Teile der Ökonomiegebäude werden abgerissen, andere verkauft; das Kloster dient künftig als Rentamts- und Wohngebäude

1849–1972

Nutzung der einstigen Klostergebäude als Heil- und Pflegeanstalt für Geisteskranke

1974–1981

Umfassende Renovierung der Kirche und Umbau des Klosters zum Schwäbischen Bildungszentrum des Bezirks Schwaben.

Die Geschichte des Klosters reicht ins 12. Jahrhundert zurück. Keimzelle war – so die Überlieferung – eine Einsiedelei im Eiberger Wald. 1182 erbauten die dort lebenden Eremiten eine Kapelle.

Eifrige Förderung erfuhr die fromme Gemeinschaft auf dem Eiberg durch Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg († 1191); auf sein Betreiben betreuten die Benediktiner aus Isny im Allgäu (Kreos Ravensburg) die kleine Niederlassung, von ihm erhielten die Brüder die verlassene Stammburg "Ursin" des Hauses Ronsberg zum Geschenk. Jene Burg, auf der Anhöhe, wo heute die Irseer Friedhofskirche St. Stephan (zwischen 1474 und 1490 erbaut) steht, gab der späteren Benediktinerabtei und dem Marktflecken den Namen.

In ihrem Domizil auf dem Berg hatten die Mönche Schwierigkeiten mit der Wasserversorgung, sodass sie sich bald neu orientierten und 1187 damit begannen, an dem Platz, wo auch jetzt das Kloster steht, eine neue Kirche zu bauen. Daneben wurden die Konventgebäude und eine Nikolauskapelle errichtet. Am 3. Mai 1195 weihte Bischof Udalschalk von Augsburg Kirche und Kapelle. Letztere wurde bald eine begehrte Begräbnisstätte, in der die Wohltäter des Klosters ihre letzte Ruhe fanden.

Wirtschaftlicher Niedergang

In den folgenden Jahrhunderten nahm die Benediktinerabtei, deren klösterliche Zucht allgemein als vorbildlich galt, eine wechselvolle Entwicklung. Zahlreiche Schenkungen mehrten den Grundbesitz des Klosters, das zum Mittelpunkt eines eigenen Herrschaftsgebietes heranwuchs. Jedoch: diese Zeiten der Prosperität wurden unterbrochen von Phasen wirtschaftlichen Niederganges. Bauernunruhen zwangen Abt Peter Fend (1502–1533) und den Konvent sogar, 1525 das Kloster zu verlassen und in den Mauern der Stadt Kaufbeuren Schutz zu suchen. Bei ihrer Rückkehr, 1526, fanden sie die Kirche geplündert und die 1502 angefangenen Neubauten zerstört. Die Wiederherstellung vollzog sich nur schleppend und hielt nicht lang, denn der Dreißigjährige Krieg brachte neue Verwüstungen. Wieder wurden Abt – Maurus Keuslin (1627–1664) – und Mönche vertrieben; sie flüchteten ins Kloster Kreuzlingen (Schweiz). Dort, vermeintlich gerettet und in Sicherheit, verbrannte 1633 wertvolles Archivgut und die Schweden raubten den Kirchenschatz.

Volle Landeshoheit

1686 schloss sich Irsee mit den Klöstern in Donauwörth, Füssen, Fultenbach, (Mönchs-) Deggingen, Neresheim, (Ober-) Elchingen und Ottobeuren zur Niederschwäbischen Benediktinerkongregation zusammen. 1692 dann erreichte das Kloster ein jahrzehntelang angestrebtes Ziel: es kaufte dem Fürststift Kempten die noch verbliebenen Rechte über das eigene Herrschaftsgebiet ab und erlangte damit volle Landeshoheit über sein Territorium. Als Kaiser Joseph I. Irsee 1706 noch mit der hohen Obrigkeit und dem Blutbann belehnte, waren die Irseer Äbte berechtigt, auch die Huldigung ihrer Untertanen entgegenzunehmen; sie saßen im Reichstag auf der schwäbischen Prälatenbank, entrichteten Reichssteuer und stellten im Kriegsfall ein Kontingent von 62 Soldaten.

Benediktinische Gelehrsamkeit

Diese Entwicklung ist vor allem mit den Namen der Äbte Romanus Köpfle (1692–1704) und Willibald Grindl (1704–1731) verbunden, zu deren Verdiensten auch der Neubau von Kirche und Kloster gehören; damit setzten sie sich ein bleibendes Denkmal. Ihre Grabplatten (Inschriftepitaphien aus Solnhofer Stein) sind am Chorbogen der Kirche eingelassen. Unter Abt Bernhard Beck (1731–1765) rückte Irsee zu einer der bedeutenden Stätten benediktinischer Gelehrsamkeit auf. Nach Einrichten eines mathematisch-physikalischen Museums im Kloster, 1744, bildete sich ein naturwissenschaftliches Forschungs- und Studienzentrum heraus, das wenig später einen Gegenpol bekam; Abt Ämilian Mock (1765–1784) führte nämlich erfolgreich das Studium der griechischen und der orientalischen Sprache ein.

Mit der Säkularisation des Klosters (1802 eingeleitet, 1803 vollzogen) wurden 620 Jahre monastischen und wissenschaftlichen Lebens abrupt beendet - eine Tradition, an die man 1981, als das Schwäbische Bildungszentrum seine Arbeit in dem früheren Klostergebäude aufnahm, wenigstens teilweise wieder anknüpfte. Dem einstigen Kloster unterstanden folgende Pfarreien und Filialen: Baisweil, Bayersried, Blöcktach, Eggenthal, Eiberg, Hausen, Ingenried, Irpisdorf, Ketterschwang, Lauchdorf, Leinau, Mauerstetten, Oggenried, Pforzen, Rieden, Romatsried, Schlingen.

Im Blickrichtung zur Orgel die klare Einteilung des Raumes, seine strenge Gliederung durch Wandpfeiler und Emporen deutlich zum Ausdruck.

Die barocke Anlage, also die bestehende Kirche mit dem durch Verbindungsbauten angeschlossenen Geviert des einstigen Klosters, ist das Ergebnis eines zwischen 1699 und 1729 in zwei Stufen abgewickelten Neubaues. Angefangen hat man mit der Kirche, deren Bau durch einen Unglücksfall verursacht wurde: Am 19. Mai (Pfingsten) 1699 stürzte der schon längere Zeit gefährdete Turm ein; er begrub den Chor unter sich und beschädigte damit auch das Langhaus. Bemerkenswert schnell wurde entschieden, die alte Kirche – eine dreischiffige Basilika mit Satteldachturm im nördlichen Chorwinkel - gänzlich abzutragen und an derselben Stelle eine neue aufzuführen. Schon am 25. August 1699 legte Abt Gordian Scherrich aus dem nahen Ottobeuren den Grundstein und binnen drei Jahren, bis zum Herbst 1702, war der Kirchenbau vollendet. Als Architekt nennen die Quellen Franz Beer aus Vorarlberg, als Stukkator den Wessobrunner Joseph Schmuzer. 1702–1703 hat Fr. Magnus Remy, Konventuale in Irsee, die Bilder in den Gewölben und an den Emporenbrüstungen gemalt.

Südseite des Langhauses; zwischen den Wandpfeilern zweigeschossige Anordnung, unten die Kapellen mit den Nebenaltären, oben die lichtdurchfluteten, durchlaufenden Galerien.

Vierflügelanlage

1707 wurde der Klosterneubau in Angriff genommen, wobei die zum Teil mittelalterlichen, unregelmäßig angeordneten Trakte südlich der Kirche einer symmetrisch geplanten Vierflügelanlage weichen mussten. Den Entwurf dazu lieferte höchstwahrscheinlich derselbe Fr. Magnus Remy, dem wir auch die Ausmalung der Kirche verdanken. 1709 wurde der Bau vorläufig eingestellt; zu jenem Zeitpunkt waren Ost-, Süd- und wohl auch der Nordflügel fertiggestellt. Der noch fehlende Westflügel mit der einstigen Prälatur und Gästewohnung entstand 1727–1729, allerdings ohne die vorgegebene Symmetrie zu wahren. Was 30 Jahre zuvor in die Wege geleitet worden war, präsentierte sich 1729 in ganz veränderter Gestalt, wenngleich die vorbarocke Situation sowohl Lage wie auch Ausrichtung der neuen Gebäude mitbestimmt hatte.

Durch den eher ungünstigen Standort an einem Nordosthang ist der Kirchenbau nicht genau geostet, sondern leicht nach Norden geschwenkt. Das Gotteshaus misst außen rund 54 m in der Länge, seine maximale Breite in Höhe der Querarme beträgt 25 m. Es handelt sich um einen Wandpfeilerbau Vorarlberger Prägung in der Nachfolge der ab 1686 errichteten Stiftskirche Obermarchtal (Alb-Donau-Kreis). Das klar gegliederte Langhaus mit Stichkappentonne auf einfachen Gurtbögen ist in fünf Joche unterteilt; das westliche, schmalere Eingangsjoch mit ausladender Orgelempore wird von Türmen flankiert, das östliche ist tiefer und zu einer Art Querhaus erweitert. Im zweijochigen, eingezogenen Chor gedrücktes Stichkappengewölbe, das zur halbrunden Apsis nochmals abgesenkt ist. Seitlich liegen mit dem Langhaus fluchtende, abgeschlossene Sakristei- bzw. Oratoriumsräume; von der südlichen Sakristei besteht ein Zugang in das angrenzende Klostergebäude.

Bestimmend für den Aufbau ist die durchgehende Einteilung in zwei Geschosse (die Zwischenböden im Chor wurden erst 1725 eingebaut). Für die ausgewogene Erscheinung beider Raumteile sorgt das Gleichmaß von Horizontale und Vertikale: einerseits umlaufende Galerien (im Eingangsjoch zur Orgelempore verbreitert, in den Querarmen auf Gänge reduziert) mit geraden Brüstungen, andererseits die hohen, dreiseitig mit Pilastern besetzten Pfeiler; sie sind zwar Bestandteil der Zungenwände, die die Abseiten (mit Quertonnen) unterteilen, wirken aber durch ihre Gliederung und das stark ausgebildete Gebälk freigestellt. Dieser Eindruck kommt im Chor, wo die Abseiten aus liturgischen Gründen zugesetzt sind, weniger zur Geltung als im Langhaus. Die strenge Ordnung der Bauglieder ist nur einmal unterbrochen, und zwar im Bereich der Orgelempore; ihre vorspringende, auf Konsolen ruhende, geschwungene Brüstung dürfte eine Folge der Veränderungen von 1752–1754 sein, als die jetzige Orgel eingebaut und das Chorgestühl vom Hochaltarraum auf die Westempore verlegt wurde.

Am Außenbau, den breite Lisenen und ein kräftig profiliertes Traufgesims gliedern, lässt sich die Inneneinteilung ablesen, z. B. an der doppelten Fensterreihe der Längsseiten: oben (auf Emporenebene) hohe Rundbogenöffnungen, darunter kleinere Segmentbogenfenster. Das gilt auch für die repräsentative Eingangsfassade, deren Mittelteil den Kirchenquerschnitt widerspiegelt. Über den inneren drei Achsen Volutengiebel (verkleinerte Varianten an den Querarmen) mit halbrunder Nische, in der die Irseer Mönche vermutlich eine Statue ihres Ordensgründers, des Hl. Benedikt aufstellen wollten. Sicher sollten auch die anderen, heute leeren Nischen an der Westseite, einschließlich derjenigen über dem ädikulagerahmten Hauptportal, Figuren aufnehmen. Weithin sichtbare, dreigeschossige Türme mit »einmal tief eingeschnürten Hauben« (Dehio) von 1754 rahmen die Front und verleihen ihr Monumentalität. Abweichend vom ursprünglichen Zustand besitzt heute nur noch der Südturm ein Nebenportal; das Gegenstück im Norden wurde 1754 beim Einbau der Kapelle im Turmuntergeschoß geschlossen.

"Lichtrahmenschicht" im Kirchenraum

Im Irseer Kirchenraum griff Franz Beer auf das Vorbild in Obermarchtal zurück, wo er 1690 den von seinem Lehrer Michael Thumb 1686 begonnenen Kirchenbau übernahm. Dort war es erstmals überzeugend gelungen, den von den Jesuiten übernommenen Typus der Wandpfeilerkirche als große Klosterkirche mit der für die Vorarlberger Baumeister charakteristischen »Lichtrahmenschicht« zu realisieren. Mit diesem Begriff (eingeführt von F. Naab und H. J. Sauermost) sind die von - für den Gottesdienstteilnehmer - unsichtbaren Lichtquellen ausgeleuchteten Räume der Emporen gemeint, die einen Lichtrahmen um den Gemeinderaum bilden. In seltener Reinheit zeigt Irsee, was unter »Lichtrahmenschicht« zu verstehen ist. Um diese Wirkung zu erzielen, wählte Beer für die Emporen größere Fenster als für die Kapellen. Licht durchflutet die Abseiten, läßt das Gewölbe in Helligkeit erstrahlen, Licht, Medium der Transzendenz, vermittelt die Heiligkeit des Raumes.

Die Lichtfülle der Emporen leuchtet die obere Zone der Wandpfeiler mit dem stuckierten Kapitellen und dem Gebälk wirkungsvoll aus.

Stuckdekorationen

Ebenso, wie der Kirchenraum in Richtung auf den Hochaltar eine Konzentration erfährt, ist auch bei der Stuckdekoration eine motivische Verdichtung zu beobachten. Der 1702/03 anzusetzende Stuck ist das erste selbständige Werk von Joseph Schmuzer. Überwiegend original ist allerdings nur der Stuck im Langhaus, der des Chorgewölbes musste wegen Wasserschäden schon bei der Renovierung 1950 vollständig ersetzt werden. Zusammen mit seinem Bruder Franz hatte Joseph Schmuzer bei dem Vater Johann Schmuzer gelernt, der u. a. 1689–1694 die schon erwähnte Klosterkirche Obermarchtal stuckierte. Der hier noch vertretene hochbarocke Dekorationsstil wich bei der jüngeren Generation reduzierten, verfeinerten Formen. Zum Beispiel die fleischig-voluminös, vielfach eingerollt und scharf ausgeschnitten erscheinenden Akanthusranken werden in der 1700 einsetzenden Reduktions- oder Aufspaltungesphase, der Irsee angehört, allmählich zierlicher, gestreckter, beweglicher. Das belegt vor allem der Stuck im Chorgewölbe. Daneben sind häufig vertretene Motive die mit Eichen- oder Lorbeerblättern besetzten Bildrahmen, Früchtegehänge, Muscheln, Eichenlaubrosetten, geflügelte Engelsköpfe, akanthusgeschmückte Kartuschen und stuckierte Friese (Perl-, Blatt- und Eierstab).

Im Bogenscheitel zwischen Chor und Apsis taucht hier erstmals eine für die späteren Schmuzer-Dekorationen typische Verzierung auf: ein geflügelter Engelskopf bekrönt die querovale Kartusche, während den flankierenden Füllhörnern seitlich Akanthusranken entwachsen. In der Kartusche steht die Weiheformel »[Ecclesia] D[eo] O[ptimo] M[aximo] Divae Mariae Virg[ini] S[anctis] A[postolis] Petro & Paulo D[ata] D[icata] D[edicata]«, das heißt: Die Kirche ist Gott, dem Allerhöchsten, der göttlichen Jungfrau Maria, den heiligen Aposteln Petrus und Paulus geschenkt, gewidmet, geweiht.

Die Kapitelle auf den kannelierten Pilastern sind in der Form der damals bevorzugten ionische und korinthische Elemente kombinierende Kompositordnung gestaltet. Vater und Söhne Schmuzer verwendeten diese Kapitellform ein halbes Jahrhundert ohne nennenswerte Änderungen. Da Kapitelle aus vorgefertigten Einzelteilen zusammengesetzt werden, ist es nicht verwunderlich, daß sie sich beispielsweise die Kapitelle in Irsee und Rheinau (ab 1708 von Franz Schmuzer stuckiert) vollkommen gleichen, denn Blätter, Voluten etc. wurden in denselben Modeln gegossen. Weiß gefasst stehen die Stukkaturen auf weißem Grund. Damit wurde die Tradition von Obermarchtal und Friedrichshafen fortgesetzt: das Besondere liegt im Spiel von Licht und Schatten. In diesem klaren Weiß erhalten die Farben der beweglichen Ausstattung, vor allem Gold- und Silberfassungen, ungeahnte Strahlkraft.

Drittes und viertes Gewölbejoch; Stuck von Joseph Schmuzer aus Wessobrunn und Deckengemälde von Frater Magnus Remy aus Irsee.

Deckengemälde

Die Deckengemälde im Hauptraum stammen von dem Irseer Konventualen Fr. Magnus Remy (ausgenommen das Gottvater-Bild über dem Hochaltar, 1890 von Pfarrer Alois Stückle erneuert); sie sind teilweise signiert - »F[rater] Magno Remy P[rofessus] U[rsinensis] fecit« bzw. »pinx[it]« - und 1702 bzw. 1703 datiert. Damit kann Irsee (gefolgt von Holzen, 1704 ff.) den frühesten Deckengemäldezyklus Schwabens vorweisen. Die Ausführung aber - auf Leinwand gemalte und auf Holzrahmen gezogene Ölbilder - entspricht nicht ganz der Zeit aufblühender Freskomalerei.

Insgesamt acht Bilder reihen sich im Scheitel der Gewölbe aneinander, durch den Wechsel in Größe und Form entsteht jedoch ein Rhythmus, der die Deckenzone auflockert. Da der Folge die Benediktinerfassung des »Te Deum« zugrundeliegt, sollten die Bilder in Ost-West-Richtung gelesen werden, beginnend in der Apsiskalotte über dem Hochaltar. Der himmlischen Hierarchie folgend steht am Anfang der »laudatio dei« das Gottvater-Bild. Im Presbyterium schließen sich zwei querovale Felder mit Cherubim und Seraphim sowie mit musizierenden Engeln an. Es folgen im 5. (Querhaus-) Joch: die Apostel mit den Hll. Petrus und Paulus, den Nebenpatronen der Kirche, in Anbetung der himmlischen Glorie; im 4. Joch: Verklärung des Hl. Benedikt mit Heiligen des Benediktinerordens; im 3. Joch: die Chöre der Märtyrer, vornehmlich Eugenius, Faustus und Candidus, deren Reliquien in den Seitenaltären gezeigt werden; im 2. Joch: Allerheiligenbild und im 1. Joch, über der Orgel, ist die Stiftung des Klosters abgebildet; Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg und seine beiden Söhne, die als Stifter Heiligenstatus genießen, bringen dem Hl. Benedikt das Modell der mittelalterlichen Klosterkirche dar. Alle Szenen "leben" von dem eindrucksvoll herausgearbeiteten Kontrast der dunkel gekleideten Heiligen und Engel zu dem in himmlischem Licht erstrahlenden Reich Gottes. Während die Szenen der ersten sechs Bilder auf den Eintretenden ausgerichtet sind, muß sich der Kirchenbesucher umdrehen, um die beiden letzten Gemälde nicht auf dem Kopfe stehend wahrzunehmen. Dort, wo sich die Blickrichtung ändert, ist der ideale Standort innerhalb des Kirchenraumes. Von dem Gottvater-Bild nimmt nicht nur die Bildfolge der Deckengemälde ihren Ausgang, in diesem Gemälde findet zugleich das Bildthema des Hochaltars seinen Höhepunkt.

Wie im Hauptraum sind auch die Deckengemälde in den Abseiten von Fr. Magnus Remy. Die Gemälde unter den Emporen der Langhaus- und Chornordseite (links) versinnbildlichen die fünf Geheimnisse des Freudenreichen Rosenkranzes; jene unter den Emporen der Langhaus- und Chorsüdseite (rechts) die fünf Geheimnisse des Glorreichen Rosenkranzes. Unter den Querhausgängen Allegorien der theologischen Tugenden; in den Gewölben der Chorabseiten benediktinische Ordensheilige als Verehrer Mariae (links Bernhard von Clairvaux und Ildefons von Toledo, rechts Rupertus von Salzburg). In den Gewölben der Querhausseiten links Fulbert von Chartres, rechts Beda Venerabilis. In den Quertonnen über den Langhausemporen links (von Ost nach West) die Heiligen Meinrad von Einsiedeln und Johannes Damascenus, rechts (von Ost nach West) Hermann der Lahme von der Reichenau und Petrus Damiani. In die Emporenbrüstungen sind 16 breitformatige, flache Gemälde eingelassen mit Darstellungen aus der Benediktuslegende in malerischen Landschaften (um 1704).

Die Malereien an den Brüstungen der Chororatorien (vier Felder mit Putten, um 1730) werden Franz Anton Erler zugeschrieben.

Nebenaltar in der südlichen Kapelle, 4. Joch, mit dem heiligen Leib des Märtyrers Candidus, wiedergegeben als stehender Ritter.
Rechter Seitenaltar am Chorbogen mit sitzender Muttergottes.
Aufsätze des Nebenaltars in der südlichen Kapelle, 2. Joch, mit Reliquien von Märtyrern und Heiligen, die in Rom erworben wurden.
Im rechten Seitenaltar: sitzende Muttergottes (um 1510/20) von dem Memminger Bildhauer Christoph Scheller

Von dem Gottvater-Bild nimmt nicht nur die Bildfolge der Deckengemälde ihren Ausgang, in diesem Gemälde findet zugleich das Bildthema des Hochaltars seinen Höhepunkt. Aufbau und Figuren des mächtigen Altars von 1722 sind das gemeinsame Werk des Schreiners Johann Bergmüller und des Bildhauers Ignaz Hillenbrand. Im Zentrum das 1722 datierte, von Fr. Magnus Remy gemalte, 8 x 3,40 m große Altarblatt mit Darstellung des Kirchen­­patroziniums »Mariae Himmelfahrt«. Die themabedingte Höhenentwicklung der Komposition wird unterstrichen durch subtile Steigerung von irdischem zu himmlischem Licht und setzt sich über die bekrönende Heiliggeisttaube in der Glorie fort, bis in den Himmel des Gottvater-Bildes der Apsiskalotte.

Zwischen den Altarsäulen stehen die vergoldeten Holzfiguren der Irseer Kirchenpatrone Petrus und Paulus (innen) und der Ordensstifter Benedikt und Scholastika (außen). An den Konsolen der marmorierten Säulen vier Reliefkartuschen mit den Symbolen der vier Evangelisten Johannes (Adler), Lukas (Stier), Markus (Löwe) und Matthäus (Engel).

Gleichzeitig mit dem Hochaltar fertigten Bergmüller und Hillenbrand die beiden kulissenartig aufgestellten Seitenaltäre am Chorbogen. Der linke (auf der Evangelienseite) birgt in einem Glasschrein die Reliquien des Märtyrers Eugenius, seitlich die Figuren der Pestpatrone Sebastian und Rochus; schräg gegenüber Gemälde des Hl. Eugenius, mit dem der Schrein verschlossen werden kann. Der rechte Seitenaltar (auf der Epistelseite) enthält in einer Nische die qualitätvolle, gefasste Holzfigur einer sitzenden Muttergottes (um 1510/20), ausgeführt von dem Memminger Bildhauer Christoph Scheller; seitlich die Rosenkranzheiligen Dominikus und Katharina von Siena.

Wie der linke Seitenaltar weisen die Nebenaltäre in den Kapellen des 4. Jochs ebenfalls gläserne Schreine auf, die die Heiligen Leiber der Märtyrer Faustus (links) und Candidus (rechts) bewahren. Auch diese Schreine lassen sich durch Leinwandgemälde mit Darstellungen der lebenden Heiligen verdecken. An dieser Stelle sei ein Exkurs über die Reliquien und ihre Verehrung eingeschoben: Mit dem Verlust des Kirchenschatzes 1633 hatte Irsee auch seine Reliquien eingebüßt. Daraufhin bemühte man sich in Rom, wo seit Wiederentdeckung der Katakomben Ende des 16. Jahrhunderts ein großer Kult um die erhobenen Gebeinen entstanden war, neue Reliquien zu erwerben.

Kurz nacheinander, 1668, 1676 und 1686, erhielt Irsee die Heiligen Leiber der Märtyrer Eugenius, Faustus und Candidus, die in feierlicher Zeremonie, Translation genannt, in die damalige Kirche überführt wurden. 1706/07 ließ das Kloster die Reliquien in Ottobeuren durch den Benediktiner P. Magnus Schwarz in der heutigen Form fassen, d. h. die Skelette mit Draht stabilisieren, mit Perlen, bunten Glassteinen etc. kunstvoll verzieren sowie gold- und silberbestickten Gewändern bekleiden; 1722 bzw. 1725 wurden die Glasschreine mit den Heiligen Leibern dann in die Altäre eingesetzt, waren aber zumeist hinter den Gemälden versteckt und nur an wenigen Festtagen zu sehen. Nicht liegend, sondern stehend sind die ganzfigurigen Reliquien ausgestellt. In aufrechter Position erfüllten die Heiligen Leiber besonders eindrucksvoll das für die barocke Frömmigkeit spezifische Bedürfnis nach Vergegenwärtigung des Heiligen, nach einer sinnlich fassbaren Dimension der Religion. Dahinter stand die Vorstellung von der universalen Einheit der Lebenden und Toten in der Kirche, mit den Heiligen als Wegbereiter und Begleiter in den Himmel.

Die Nebenaltäre in den Kapellen des 2. und 3. Jochs sind um 1704 entstanden. Alle Altarblätter hat Fr. Magnus Remy gemalt; sie zeigen: (2. Altar links) »Verlobung der Hl. Katharina« und »Hl. Cosmas und Damian«, (2. Altar rechts) »Sieg des Hl. Michael« und »Hl. Ulrich und Nikolaus«; (3. Altar links) »Hl. Antonius vor der Muttergottes«, und »Hl. Magnus«, (3. Altar rechts) »Hl. Familie« und »Anbetung der Könige«.

Ein jüngeres Beispiel (um 1715) der 64 reich geschnitzten Wangen des Kirchengestühles.
Ein älteres Beispiel (um 1705) der 64 reich geschnitzten Wangen des Kirchengestühles.

Beim Kirchengestühl sind vier Gruppen zu unterscheiden, die Reihen 1–4 (Nachbildungen des 19. Jahrhundert), 5–14 (um 1715), 15–21 (um 1705) und 22-24 (Nachbildungen des 20. Jahrhunderts). Für die im Original erhaltenen, geschnitzten Eichenholzwangen gibt es nichts vergleichbares; einzigartig ist die Vielfalt der kombinierten Motive: Putten – in Vorder-, Seiten- und Rückansicht, spielend, kletternd, sitzend und schlafend zwischen Draperien, Akanthus, Weinlaub, Frucht- und Blütengirlanden, manche essen Trauben. Keine der Szenen auf den 64 Wangen des Kernbestandes gleicht der anderen. Betrachtet man die Reihen 5–14 genauer, zeigt sich, dass die Farbe des Eichenholzes dunkler, die Formen schwerer und die Puttenkörper rundlicher sind als bei den jüngeren Teilen des Gestühls.

Heute endet das Gestühl unmittelbar an den schmiedeeisernen Gitter, das den Hauptraum vom Vorraum trennt, zur Klosterzeit aber bestand zwischen Gestühl und Gitter ein Durchgang für Prozessionen, die innerhalb der Kirche abgehalten wurden. Das Gitter wurde 1664 von einem Schongauer Schlosser für die alte Kirche gefertigt und beim Einbau unter den drei Arkaden der Orgelempore (um 1703) ergänzt. Es gehört zu den schlichteren Beispielen seiner Art.

Im Vorraum unter der Westempore ergänzend zu den Deckengemälden unter den Emporen des Langhauses Darstellungen der fünf Geheimnisse des Schmerzreichen Rosenkranzes von Fr. Magnus Remy. An den Wänden (seit 1860) Grabmäler und Gedenksteine (zumeist aus Sandstein) von Irseer Äbten und Adelsfamilien, die vorher in der einstigen Klostergruft unter Sakristei und Kapitelsaal standen; darunter diejenigen von Abt Adam Leberwurst († 1596) und Abt Sebastian Mayr († 1624) in versenktem Hochrelief. Das Denkmal für Markgraf Heinrich von Ursin-Ronsberg, das 1543 errichtet wurde, zeigt ihn knieend und als Stifter des Klosters mit Kirchenmodell.

Hoch über dem Eingang in die Kapelle des nördlichen Turmuntergeschosses hängt eine Muttergottes mit Kind (um 1520), Jakob Maurus aus Kempten zugeschrieben. Der Kerkerheiland (um 1735) in der Mittelnische, ein Schulter-Wunden-Heiland nach der Vision der Hl. Crescentia von Kaufbeuren, ist ein Werk Ignaz Hillenbrands.

Strahlenmonstranz (um 1720) von dem Augsburger Gold- und Silberschmied Joseph Wolfgang Fesenmayr.

Unter den Vasa sacra Irsees nimmt die in Silber getriebene, vergoldete Strahlenmonstranz von Joseph Wolfgang Fesenmayr besonderen Rang ein; sie gehört zu dem »kostbaren Kirchen-Schatz«, für den Abt Willibald Grindl (nach Aussage der Leichpredigt) gesorgt hat. Im Zentrum der hochovalen, aus Strahlenkränzen zusammengesetzten Gloriole gläserner Behälter für die Hostie (Ostensorium); darüber Gottvater mit vollplastischer Weltkugel und Taube des Hl. Geistes; unter dem Ostensorium knieende Muttergottes mit Kind. Das filigrane Dekor - Engelsköpfchen, Wolken, silberne Reben mit blau emaillierten Trauben - weist in seiner Thematik auf die Feier der Eucharistie hin. Erfreulicherweise existiert noch die zum Schutz der 102 cm hohen, 47 cm breiten Monstranz gefertigte Originalschatulle.

Diese Monstranz ist nicht identisch mit der 1705 in einer Klosterchronik erwähnten, sondern kann aus stilistischen Gründen und wegen ihres Beschauzeichens (von amtlichen Prüfern in Gold- und Silberarbeiten eingeschlagenes Zeichen zur Bestätigung von Qualität und Feingehalt) erst gegen 1720 entstanden sein. Da zeitgenössische Nachrichten darauf hindeuten, daß die Monstranz von 1705 ebenfalls eine Arbeit Joseph Wolfgang Fesenmayrs war, dürfte das erhaltene Stück Gegenstand eines zweiten Auftrages gewesen sein. Eine ähnliche, aber ungleich reichere Monstranz fertigte Fesenmayr 1712 für das Benediktinerkloster St. Ulrich und Afra in Augsburg.

Franz Beer »von Blaichten« (1660–1726), Architekt; nach seiner Lehre bei Michael Thumb (um 1640–1690) avancierte er schnell zum meistbeschäftigten Vorarlberger Barockbaumeister; war u. a. an den Kirchen- bzw. Klosterbauten in Obermarchtal, Zwiefalten, Salem, Holzen, Weißenau, Rheinau, Weingarten und Kaisheim beteiligt.

 

Johann Bergmüller (1657 – nach 1732), Vater des Malers Joh. Georg Bergmüller (1688–1762); Schreiner mit Schwerpunkt Altarbau; florierende Werkstatt in Türkheim (KreisUnterallgäu); mehrfach Zusammenarbeit mit Ignaz Hillenbrand (s. unten).

 

Franz Anton E(h)rler (um 1695–1745), Maler; gilt als Schüler von Franz Joseph Spiegler (1691–1757); wohnhaft in Ottobeuren; das dortige Benediktinerkloster war sein wichtigster Auftraggeber; außerdem engagierten ihn die Grafen Waldburg für Wolfegg und Kißlegg.

 

Joseph Wolfgang Fesenmayr (1680–1721), Silberarbeiter; Mitglied einer der bedeutendsten Goldschmiedefamilien in Augsburg; lediglich fünf liturgische Geräte mit seinem Meisterzeichen sind bekannt, eines davon ist die Irseer Monstranz.

 

Balthasar Freiwiß († 1783), Orgelbauer; lernte bei Joseph Gabler (1700–1771) in Ochsenhausen; von den wenigen bekannten Freiwiß-Orgeln (Rottenbuch, Ebenhofen, Oberammergau) blieb nur die Irseer in ihrer Originalsubstanz fast vollständig erhalten und wird vor allem ihrer Flötenstimmen wegen gerühmt.

 

Ignaz Hillenbrand (um 1690–1772), Bildhauer, seit 1717 in Türkheim; arbeitete eng mit der Kunstschreinerfamilie Bergmüller zusammen (s. oben). Werke in zahlreichen Kirchen Mittelschwabens, u. a. in Bertoldshofen und Kißlegg.

 

Francesco Marazzi (um 1670–1724), Stukkator, gebürtiger Tessiner, brachte es nach seiner Lehre bei G. P. Brenno bis zum kurbayerischen Hofstukkator. Die lange Liste seiner Werke reicht von München, Schloss Nymphenburg, über die Klöster Weißenau, Ettal und Ottobeuren bis zur Münchener Theatinerkirche.

 

Fr. Magnus Remy (1674–1734), Maler; Ausbildung bei J. A. Wolff (1652–1716) in München, danach Aufenthalte in Venedig und Rom; trat 1699 in das Kloster Irsee ein. Neben der umfangreichen Tätigkeit für den eigenen Konvent arbeitete er z. B. auch in Ottobeuren und Kaufbeuren.

 

Franz Schmuzer (1676–1741), Sohn des Wessobrunner Stukkators u. Architekten Johann Schmuzer (1642–1701); Stukkator und Altarbauer; seine bekanntesten Arbeiten sind die Dekorationen in Weingarten, Weißenau, Rheinau, Bellelay und St.Urban in der Schweiz.

 

Joseph Schmuzer (1683–1754), Bruder des vorigen; Stukkator und Architekt aus Wessobrunn; seine Doppelbegabung dokumentieren z. B. die Kirchen in Donauwörth, Hl. Kreuz, Rottenbuch und Oberammergau sowie (nicht ausgeführte) Entwürfe für die Klosterkirche Ottobeuren.

 

P. Magnus Schwarz (1649–1713), 1667 Profess im Benediktinerkloster Ottobeuren; war begehrt für »Stickharbeyth und Fassung hayliger Reliquien«; arbeitete für Holzen, St. Ulrich und Afra in Augsburg, Ochsenhausen, Kempten, Obermarchtal und Irsee.

Text: Dr. Gabriele Dischinger und Dr. Eva Christina Vollmer

Die Autoren danken Dr. Dr. Anton Losinger für wertvolle Anregungen.

 

Fotos: Joachim Feist

 

Literatur (Auswahl): T. Breuer, Stadt u. Landkreis Kaufbeuren (Kurzinventar), München 1960, 118-132; T. Breuer, Beiträge zum Werk des Ottobeurer Malers F. A. Erler, in: Memminger Geschichtsblätter 1960, 1-2; N. Lieb, Irsee, 2. Aufl. München 1964; H. Müller, Augsburger Goldschmiedekunst, in: Ausst.-kat. »Augsburger Barock«, Augsburg 1968, 307-309; W. Pötzl, Geschichte des Klosters Irsee 1182-1501, Ottobeuren 1969; Ausst.-kat. »Die Vorarlberger Barockbaumeister«, Einsiedeln 1973 (mit Beiträgen von H.J.Sauermost u. F. Naab); G. Dischinger, Joh. u. Joseph Schmuzer, Sigmaringen 1977; H. Frei (Hrsg.), Das Reichsstift Irsee, Weißenhorn 1981 (mit Beiträgen zu Geschichte, Kunst und Kultur); H. Ruf, Schwäbischer Barock. Die Türkheimer Werkstätten, Weißenhorn 1981; E. Ch. Vollmer/L. Koch, F. Marazzi - »Churbayerischer Stuckador« des Spätbarock aus dem Tessin, in: Jahrbuch d. Vereins für christl. Kunst (12) 1982, 32-79; H. Fischer/Th. Wohnhaas, Historische Orgeln in Schwaben, München-Zürich 1982; M. Kühlenthal, Irsee, 20. Arbeitsheft d. Bayer. Landesamts für Denkmalpflege, München 1984; H. Schnell/U. Schedler, Lexikon der Wessobrunner Künstler u. Handwerker, München-Zürich 1988; G. Dehio, Handbuch d. deutschen Kunstdenkmäler, Bayern III, Schwaben, bearb. von B. Bushart u. G. Paula, München 1989; G.M. Ritz/W. Schiedermair, Klosterarbeiten aus Schwaben, 2. Aufl. Gessertshausen 1993